Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
guszform f.
guszform , f. , erst seit dem 19. jh. zu belegen. 1 1) eine form, worin man einem flüssig gemachten körper die form gibt, welche er haben soll Campe 2, 482 : drum geh und hole kreide, denn ich musz versuchen, ob ich etwas mir vielleicht draus machen kann, das einer guszform gleicht A. v. Düring Chaucer 3, 223 ; in kurzem erwarte ich nun den vollständigen vorrath, und werde dann auf befehl des herrn minister von Altenstein die matrizen und guszformen nach Berlin senden A. W. Schlegel an W. v. Humboldt briefw. 13 ; es leuchtet ein, dasz diese bestimmung der oberfläche durch meiszel und guszform …