Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gupfen vb.
gupfen , vb. , bair.-öst. ' über den rand auffüllen ', abgeleitet von gupf: waiz und korn gestrichen, den habern und hiersch aber gupft oder gehauft (1572) österr. weist. 10, 197; auch 10, 234 u. ö.; in mehrerwehntem kreisgeneral von anno 1570 wirt der statt Steir alte gupffte metzen zu einer durchgehenden landmetzen geordnet J. Kepler 5, 603 Frisch; umso stattlicher wird bei jedem zug der löffel gegupft oder die gabel belastet P. Rosegger erinn. eines siebzigjähr. (1914) 96 ; mundartlich, s. Unger-Khull steir. 312 a ; Loritza id. vienn. 57 . hierzu ghupftvoll, guftvoll Schranka Wien. dial. 68…