Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
guotât stf.
2. wohlthat. ouch lônten si der stæten mit manegen guottæten des siun ze liebe ie getete Lanz. 7668. deweder wîp noch wîser man die guottât vollesprechen kan die ich von gote enpfangen hân Barl. 148,4. diu guottêt, guotêt Leys. pred. 7,40. 8,11. 9,7. — besonders almosen. tuo dîne guottête heimelîche (fac elemosinam in abscondito) das. 69,27. dann fromme stiftungen. von mir ist worden schîn ein guottât diu vor gote swebt sô rîche, daʒ nu niemen lebt, der umb daʒ êweclîche leben durch got habe als vil gegeben g. Gerh. 269. vgl. 536. 6683.
3. gute kampfthat. vgl. eʒ guot tuon. wie möht ich den turnei understân? hie ist sô manic biderbe man, daʒ vil guottât hie geschiht: sol ich der einer wesen niht, der eʒ wol ûf dem veld hie tuot, sô bin ich immer ungemuot frauend. 116,5.