Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
gruneln
gruneln 5 Belege, davon 3 im ‘Divan’; G-sche Umprägung eines mundartl Wortes 1) als synästhet Ausdruck eines Heilungs-, Verwandlungs-, Erneuerungsvorgangs: nach (vom Regen) erfrischtem Grün, der Entstehung neuen (vegetabilen) Lebens duften eine ahndungsvolle Betrachtung .. daß der Sommerstaub [ Korr B27,383 ], den ein Gewitterregen aus der Atmosphäre niederschlägt, sogleich lebt und belebt, wie der g-de Geruch erquicklich andeutet B27,61,13 Nees 18.6.16 Staub .. | Aber in dem heißen Süden | Ist er mir genugsam worden. | .. Heile mich, Gewitterregen, | Laß mich, daß es grunelt, riechen! [Und nu…