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grüblerisch

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Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

grüblerisch

grüblerisch

grübeln Vb. ‘angestrengt nachdenken, sich mit quälenden Gedanken abgeben’, ahd. grubilōn (9. Jh.), mhd. grübelen. Das allein auf das dt. Sprachgebiet beschränkte Verb ist eine ablautende Iterativbildung zu dem unter graben (s. d.) behandelten Verb. Es bedeutet zunächst ‘in etw. herumgraben, bohren’, dann ‘genaue Nachforschungen anstellen’, heute nur auf intensives Nachsinnen, oft mit dem Unterton des quälenden, vergeblichen Nachdenkens, bezogen. – Grübelei f. ‘angestrengtes, oft quälendes, nutzloses Nachdenken’, seit dem 17. Jh. bezeugt, älter Grübelung (16. Jh.). Grübler m. (16. Jh.). grüblerisch Adj. ‘zum Grübeln neigend’ (18. Jh.).
642 Zeichen · 26 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grüblerischadj, adv

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Grüblerisch , adj . u. adv . grübelnd, Grübeleien liebend, denselben nachhangend. »Die grüblerisch Vernunft.« Jenaer Lit…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grueblerisch

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von grueblerisch 3 Analysen

gruebeln + -ler + -isch

grueblerisch leitet sich vom Lemma gruebeln ab mit Suffixen -ler und -isch, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: gruebler+-isch grueblen+-er+-isch

Keine Komposita gefunden — grueblerisch kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „grueblerisch". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/grueblerisch/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „grueblerisch". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/grueblerisch/pfeifer_etym. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „grueblerisch". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/grueblerisch/pfeifer_etym.
BibTeX
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