Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
groszsinnig adj.
groszsinnig , adj. , im 17. jh. noch vereinzelt und in anderer bedeutung als heute: liess Lucifer fordern ... den groszsinnigen und kühnen Ipos ..., den schröcklichen löwenköpfichten engel Ayrer histor. proc. iur. (1600) 768 , offenbar ' muthig ', wie groszmüthig 1; unklar ist die bedeutung bei Schottel : groszsinnig ist der dünkler ethica (1669) 451; auch haubtspr. 466 notiert; nicht mit unrecht bezeichnet Campe das wort, das bei Adelung fehlt, als neu; denn es zeigt sich erst im 19 . jh. in breiterer entfaltung; die bedeutung zeigt mancherlei feinere abschattungen; zunächst mehr ' von edler,…