Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grobigkeit f.
grobigkeit , f. , eine im 16. jh. ziemlich häufige abstractbildung, ohne dasz sich das adj. grobig literarisch nachweisen liesze ( doch vgl. groppet, groppicht sehr grob, plump Loritza id. Vienn. 55 ; gróppət Schmeller 1 , 1007); die bedeutung zeigt die buntheit des grundwortes; nach grob B 1: grobigkeit oder geschwulst der augbrawen Gersdorff wundarznei (1517) 71 b ; nach grob D: in der wunden würt wenig eyters und von seiner grobigkait mag es nit absteigen Braunschweig chirurgia (1539) 39 b ; dann da ist im element fewr kein gröbigkeit, die sich untermische Paracelsus op. (1616) 2, 35 B; nac…