Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grimmiglich
grimmiglich , bis ins 19. jh. nicht selten als adv. zu grimmig gebraucht; dem mhd. auch als adj. ganz geläufig, s. mhd. wb. 1, 574 b ; Lexer 1, 1085 . 1 1) zunächst in der bedeutung ' wütend ' : seve Diefenbach 531 b ; also grimmigklich schreyet er ( der papst ), also tobt und wütet er Hutten opera 1, 384 Böcking; und so raste dieses wüthen auf sich selber grimmiglich Schönaich Heinr. d. vogler 99 ; meist mehr oder minder durch den begriff des zornes gefärbt: do ward der held Seyfride so grimmigklich gemuot hürn. Seyfr. 20 neudr.; Reymund sahe sein .. frauwen grimmiglichen und zorniglich .. an…