Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grillenfang m.
grillenfang , m. , nur übertragen; zumeist wie grillen fangen ( s. grille II B 5 b) von trübseliger, miszvergnügter stimmung; seit dem 18. jh. und wie die verbale wendung zunächst auf nordd. boden ausgebreitet: der grillenfang macht kranck Günther ged. (1735) 267 ; gebet harm und grillenfang, gebet ihn den winden Hölty ged. 197 Halm; da spottet ich der nebel von grillenfang und gram Matthisson schr. 1, 95 ; seltener klingen andere bedeutungen von grille an; von einem ungereimten verlangen: ihr ( der frau ) grillenfang ist mehr als lächerlich; die rednerin will mich zum besten haben Hagedorn po…