Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
griffling m.
griffling , m. 1) alter rotwelscher ausdruck für finger: dann der bettelstab ist inen erwarmt in den grifflingen liber vagat. bei Avé-Lallemant gaunerthum 1, 166 ; aus dem liber im 16. jh. öfter citiert; bei Fischart im zusammenhang einer rotwelschen wortliste: granten mit griffling groszm. (1607) C 1 b ; Jupiter besitzt den lebhaften geist und das hertz, auch samen und lung, tastung, grifling und den hirschsprung C 7 a ; von Moscherosch als ausdruck der feldsprache bezeichnet, gesichte (1646) 4, 168. 2 ) (sand-) griffling sandaal, sandfisch, ammodytes vulgaris Berghaus 1, 611. 3 ) griffeling …