Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
griffchen n.
griffchen , n. , wie grifflein ( s. d. ) im sinne von griff II B kunstgriff; im 17. jh. nicht selten, doch harmloser und mehr als demin. empfunden: wie schleunig der sie kan gewinnen, der nur die rechten griffchen weisz Stieler geharnschte Venus 37 neudr. ; kan liebe mich stumm reden lehren, .. durch dieses griffchen wil ich machen, das niemand unsre botschaft spührt königsb. dichterkreis 100 neudr.; sieh, was er alles spinnet, und zur verhinderung manch heimlich grifchen sinnet Neumark fortgepfl. music.-poet. lustw. (1667) 2, 272 ; ein griffchen tabak eine prise Campe ( vgl. griff II D); ande…