Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grenzmark f.
grenzmark , f. 1) von der alten karolingischen verfassung der grenzmark ist jede spur verschwunden Nitzsch deutsche studien 211 ; oft nur gehobenerer ausdruck für grenzbezirk: kann ich den heerbann wecken, wenn's nicht die eig'ne nächste grenzmark gilt Fouqué altsächs. bildersaal 1, 143 ; wie ein markstein, der da kündet jedem fremden Wasgengänger: hier ist Deutschlands grüne grenzmark Lienhart ged. (1906) 78 ; besonders im plural: dasz sie eine meiner südlichen landsmänninnen aus den grenzmarken von Schwaben und Franken sei Hauff 2, 382 ; und doch sind unsere nordöstlichen grenzmarken ... arm…