Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
greifenähnlich adj.
greifenähnlich , adj. : auf einem greifenähnlich verzierten thron ohne lehne sitzt Jupiter archäolog. ztg. v. Gerhard 1, 130 . — dies und das folgende wort repräsentieren als beispiele die beiden hauptschichten der compositionen, die mit dem subst. greif gebildet worden sind: die ältere geht von dem fabelwesen der mittelalterlichen sage aus ( schon mhd. vertreten; vgl. grîfenkraz, -schif, grîfkraz bei Lexer 1, 1083 f., nachtr. 219; dazu die unter greifengefieder, -klaue gegebenen belege ) ; die jüngere hat es direct mit dem greifen der antiken plastik und litteratur zu thun; diese zweite wesen…