Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
graserde f.
graserde , f. , mit verrotteten graspflanzen durchsetzte erde, humus: die in die bettlein eingelegte ( anemonen ) bedOerffen keinen so guten grund, als die in geschirren, gemeine gras-erden ist schon tauglich Hohberg georg. cur. (1682) 1, 644 ; gar offt wird erde mit erde gedünget. das bodenführen von den grasböden auf die äcker ist bey uns sehr gemein, und übertrifft allen dung. und jene graserde wächszt nach einigen jahren wieder an, und ist wie ein bergwerk, dessen adern sich wieder ersetzen Ehrhart pflanzenhist. (1753) 2, 125 . im anschlusz an die rechtsformel tradere per herbam vel terram…