Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grapse f.
grapse , f. , auch grabse geschrieben, substantivbildung zu grapsen ( s. 1 grapsen). von Campe in den bedeutungen ' schnelles zugreifen ' und ' hand ' gebucht, vgl. wb. 2 (1808) 441 b , was den umgangssprachlichen und mundartlichen gebrauch widerspiegeln dürfte, wenn man md. grapse ' hastiges zugreifen ', in die grapse werfen ( s. ob. grabbel, grapsche) Hertel Thür. 109 , ' die handvoll ', ' der griff ' Gangler Luxemburg 187 mit nd. graps, m., für ' griff ', ' eine handvoll ', ' hand ' zusammennimmt, s. Doornkaat-Koolman 1, 674 b ; Frischbier pr. 1, 250 . aus der mundart gelegentlich in litera…