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graphik

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

graphik f.

Bd. 8, Sp. 1888
graphik, f. , substantivbildung wohl aus gr. γραφική (τέχνη) zu gr. γράφειν, seit dem späten 18. jh. in deutschem sprachgebrauch nachweisbar, doch vgl. auch lat. graphice, f. 'zeichenkunst' und im 17. und frühen 18. jh.: J. Scheffer graphice id est de arte pingendi (1669) titel; graphice siehe mahlerey Zedler 11 (1735) 603. lexikalisch anscheinend erst bei Campe: graphic die schreibekunst wb. z. erkl. (1801) 389b. frz. la graphique (Littré dict. 1 [1863] 1919b), das sich neben dem seit 1762 bezeugten la graphie ohnehin nicht recht durchsetzt, scheint jünger. 11) zunächst etwa in der von Campe angegebenen bedeutung; so vielleicht in einem nicht eindeutigen Herder- beleg, der aberin dem weiteren sinne von 'zeichen-, malkunst'—auch zu 2 gehören kann: gymnastik, grammatik, musik, graphik, rhetorik übten jene (die Griechen u. Römer) [] als bildende, d. i. den menschen und bürger ausbildende künste (1800) 22, 301 S.; so enthalten doch die seinigen (ideen) viel belehrendes ... über diesen noch ganz im dunkel liegenden theil der philologie und alten graphik (mit bezug auf die keilschrift) Görres ges. br. (1858) 2, 295. auch vereinzelnd, im sinne von graphisch (s. d. 2) auf eine planzeichnung, einen zeichnerischen aufrisz bezogen: auch verstand man nicht die graphik des irdischen Jerusalems, und konnte keinen bauentwurf auf das papier bringen Hippel kreuz- u. querzüge (1793) 1, 543. 22) als kunstwissenschaftlicher terminus, zusammenfassend für graphische künste (s. graphisch 3), hier aber wohl durchweg für die auf reproduktion angewiesenen zweige der bildenden kunst im unterschied zur malerei und plastik: aus dieser lage (der schwächung des monumentalen gefühls) erwuchs der reformationszeit die ihr eigentlich die signatur gebende blüte der graphik Dehio gesch. d. dt. kunst 3 (1926) 4; was ist damals (um 1467) alles entstanden! ob plastik, graphik oder malerei — wir wollen es zusammensehen Pinder d. dt. kunst d. Dürerzeit (1939) 24. 33) soviel wie graphisches gewerbe (s. graphisch 4), die vervielfältigung von schrift und druck, vgl. d. gr. Brockhaus 5 (1954) 16a. —
2128 Zeichen · 47 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    graphikf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    graphik , f. , substantivbildung wohl aus gr. γραφική ( τέχνη ) zu gr. γράφειν , seit dem späten 18. jh. in deutschem sp…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Graphik

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Graphik , griech., die Schreib-, Zeichnen- u. Malerkunst; speciell die diplomatische Schriftkunde.

  3. Spezial
    Graphikf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Graphik , f графика , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit graphik

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Zerlegung von graphik 2 Komponenten

grap+hik

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graphik‑ als Erstglied (4 von 4)

graphiker

DWB

graphiker , m. , entsprechend graphik 2, graphisch 3. für einen bildenden künstler, der holzschnitt, kupferstich, radierung u. ä. pflegt, im…

graphik als Zweitglied (6 von 6)

EPIGRAPHIK

DWB2

epi·graphik

DWB2 EPIGRAPHIK f. DWB2 abl. von epigraph n. inschriftenkunde: DWB2 1808 epigraphik, kenntniß alter denkmähler Hänsch hdwb.(1807) 2,79 a . ⟨…

Keramographik

Herder

Keramographik , griech.-deutsch, die Malerei auf Thongefäßen.