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graniten

nhd. bis GWB · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

graniten adj.

Bd. 8, Sp. 1865
graniten, adj., seit etwa 1800; im unterschied zu sachlich gleichbedeutendem granitisch (s. d.) vorwiegend, besonders unter 1 und 3, als wort poetischer oder affekthaltiger sprache. 1) in bezeichnender beziehung auf die natürlich vorkommende gesteinsart, aber nicht in geologischer fachsprache: auch den meergott sieht man eilen, rasch mit des tridentes stosz bricht er die granitnen säulen aus dem erdgerippe los (1799) Schiller 11, 297 G.; bedeckt mit weiszen granitnen kolossen, wie öd in der sonne die heide liegt Kinkel ged. 2 (1868) 132; den fuszweg begleitete der Setzenbach, der zwischen granitenen platten und riffen der Donau zueilte Carossa tag d. j. arztes (1955) 107. 2) in der bezeichnung künstlerisch oder technisch verwerteten und bearbeiteten materials aus granit: wo die granitnen säulen noch stehn aus Karls pallast Schenkendorf ged. (1815) 149; dicht an der schwelle lag ein granitner taufstein Fontane ges. w. (1905) I 1, 41; die granitenen reibwalzen ... haben eiserne ... achsen Muspratt chemie 6 (1898) 351. 3) häufig in vergleichend übertragenem gebrauch, den unter granit 3 gegebenen gesichtspunkten gemäsz. noch unmittelbar bildhaft: und dieser thron ruht auf den granitnen pfeilern des vertrages, den ihr königlicher schwur besiegelt hat M. Beer s. w. (1835) 288; und der es trug (Karl d. Gr. das reich) auf dem granitnen nacken Wildenbruch Karolinger 1824. auf abstrakte gröszen und innere kräfte bezogen: wir schildern nicht diese scheinbar granitne sicherheit, die Bernhard über die folge der gänge ... zur schau trägt Gutzkow zauberer v. Rom (1858) 3, 351; nicht einmal das granitene widerstreben der nonne Vauzous Werfel Bernadette (1948) 424. —
1693 Zeichen · 31 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    granitenadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    graniten , adj. , seit etwa 1800; im unterschied zu sachlich gleichbedeutendem granitisch ( s. d. ) vorwiegend, besonder…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    graniten

    Goethe-Wörterbuch

    * graniten [ Frage G-s an einen finnischen Besucher: ] Sie wohnen also im Schoße der g-en Urgebirge? Gespr(He3 2 ,382) I…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit graniten

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Zerlegung von graniten 2 Komponenten

gra+niten

graniten setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — graniten kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „graniten". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/graniten/dwb?formid=G25679
MLA
Cotta, Marcel. „graniten". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/graniten/dwb?formid=G25679. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „graniten". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/graniten/dwb?formid=G25679.
BibTeX
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