Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gramseln vb.
gramseln , vb. , ein alemann. wort, s. schweiz. id. 2, 740 s. v. grams(e)le n , auch gramse n ; Martin-Lienhart elsäss. 1, 274 b . literarisch häufig bei Jer. Gotthelf, der gelegentliche gebrauch bei nicht alem. autoren steht vielleicht unter seinem einflusz. ' wimmeln, krabbeln ', bes. von kleinen tieren, insekten u. ä.: was gramselte, das fraszen die hühner Jer. Gotthelf in: schweiz. id. 2, 740 ; die verwaiste sippe stand nun ohne haupt in der welt und gramselte durcheinander wie ein aufgestörter ameisenhaufen W. Speck zwei seelen (1904) 203 . hierher wohl auch: gesindel wohnte in dem winkel…