Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Graffigny (Grafigny, spr. -finji), Françoise d'Issembourg d'Happoncourt, Mad. de, franz. Schriftstellerin, geb. 13. Febr. 1695 in Nancy, gest. 12. Dez. 1758 in Paris, verheiratete sich sehr jung, ließ sich aber bald von ihrem gewalttätigen Mann scheiden, genoß eine Zeitlang die Gastfreundschaft der Frau du Châtelet und Voltaires auf Schloß Cirey (1738) und begab sich von da in Gesellschaft der Mademoiselle de Guise, nachherigen Herzogin von Richelieu, nach Paris, wo sie als Schriftstellerin auftrat. Ihre erste Novelle hatte wenig Erfolg, desto mehr aber die den »Lettres persanes« nachgeahmten »Lettres péruviennes« (1747 u. ö.; besonders 1798, 2 Bde.), die in viele Sprachen (deutsch, Berl. 1801) übersetzt wurden. Eine Sammlung ihrer Werke erschien London 1788 in 4 Bänden. Lange nach ihrem Tode wurden u. d. T.: »Vie privée de Voltaire et de Mad. du Châtelet« auch die Briefe veröffentlicht, die Frau von G. aus Cirey an ihre Freunde in Lothringen geschrieben hatte; sie enthalten viel Klatsch und niedriges Geschwätz, sind aber doch interessant. Vgl. Guerle, Madame de G. (Nancy 1882).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Graffigny
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Graffigny (Graffinjih), Françoise, geb. d'Issembourg-d'Apponcourt, Madame de, Schriftstellerin, geb. 1694 zu Nancy, tren…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit graffigny
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