Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grafenbann m.
grafenbann , m. 1) gräfliche gerichtsbarkeit und befehlsgewalt, deren miszachtung unter strafandrohung steht ( vgl. bann teil 1, sp. 1113). nur auf mittelalterliche verhältnisse bezogen: sub obtentu gratie domini mei ducis predicti et sub grevenbanne (1267) urkundenb. d. st. Hannover 1, 34 Grotefend-Fiedeler. in älterer sprache ist meist nur das simplex bann gebräuchlich; in der terminologie der jüngeren geschichtswissenschaft dagegen begegnet das kompositum häufig in der abgrenzung gegen burg-, herzogs-, königs-, wildbann u. a.: unter dem vorwand, dasz sie ( die freien ) wegen des heerbanns b…