Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Gräter
Gräter , Friedrich David , Gelehrter, geb. 22. April 1768 in Schwäbisch-Hall, gest. 2. Aug. 1830 in Schorndorf, wurde nach vollendeten Studien 1789 Lehrer und 1793 Konrektor am Gymnasium daselbst, 1818 Rektor des Gymnasiums in Ulm und trat 1827 in den Ruhestand. Seinen literarischen Ruf gründete er durch die Übersetzung mehrerer altnordischer Lieder u. d. T.: »Nordische Blumen« (Leipz. 1789), durch die er den ersten Anstoß zu eifrigem Studium der skandinavischen und germanischen Vorzeit gab. Denselben Zweck verfolgte seine mit Ch. G. Böckh gegründete Zeitschrift »Bragur« (Leipz. 1791–1804, 7 B…