Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gräflichkeit f.
gräflichkeit , f. , abstraktbildung zu gräflich ( s. d. ) ; schon für das mnl., in spezieller bedeutung, bezeugt, im dt. erst seit dem 19. jh. nachweisbar. 1) im mnl., etwa dem gebrauch von grafschaft 1 ( s. d. ) entsprechend, herrschaft und herrschaftsrecht des grafen, gräfliche verwaltung: behouden onser graeflicheden ende ons rechts (1292) bei Verwijs-Verdam mnl. wb. 2, 2116 ; (want si) in veeden, twiidrachte, onruste en geschele gecomen waren tegens ons en der greeflicheit van Hollant ebda 2117; dat hi dat sculdich wair te clagen die graeflycheit ebda; vgl. dt. rechtswb. 4, 1062. 2) anders…