Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grablohn m.
grablohn , m. , seltener grabelohn ( s. 2), zu graben, vb. 1) totengräberlohn, im ersten beleg möglicherweise auch entgelt für andere leistungen beim begräbnis; vgl., mit anderer herleitung, gräberlohn: da vm scholt irs gar gern ton ( einen meszner heiraten ), so wirt euch leutgelt und grablon, wann es wirt ain groszer sterb kumen, des nem wir groszen frumen fastnachtspiele 615 lit. ver.; dem ( totengräber ) müsse wohl etwas zugestoszen sein, früher hätte er doch seinen grablohn versoffen Waggerl mütter (1935) 233. 2 ) allgemeiner entgelt für gartenarbeit u. ä.: der garten, der mir mit beschaf…