Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grablegung f.
grablegung , f. , jüngere bildung anstelle der vorigen. 1) im eigentlichen sinne ' bestattung eines toten ', im ganzen unhäufig: grablegung ( Fausts ) ( überschr. in Faust II, 5. akt ) Göthe I 15, 317 W.; an so 'nem groszen begräbnisfest, da hat die hohe geistlichkeit ihre scheene iebervorteilung. desto zahlreicher so eine grablegung gehandhabt wird, je umfänglicher auch die offertorien flieszen Gerhart Hauptmann die weber (1892) 50 . von da aus uneigentlich: allgemeine widerlegung und grablegung der genitiv- und s-verfechter der sache Jean Paul w. 54, 59 Hempel. 2) speziell als kunstgeschicht…