Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottinnig adj.
gottinnig , adj. , im ersten drittel des 19. jhs. aufkommende bezeichnung inniger, innerlicher frömmigkeit; in persönlicher anwendung, und von dort her auch auf innere kräfte und äuszerungen bezogen: ein heldenkind, gottinnig, fromm und klar, von unergründter tiefe Immermann w. 16, 136 Hempel; wallen verkündet die innere bewegtheit von frommen gefühlen, von gottinniger gesinnung in ergebung und andacht mit glauben, hoffnung und liebe Fr. L. Jahn w. 2, 403 Euler. gern zur kennzeichnung frommer kunst: wie erhebt sich die melodie (' ein feste burg ...') so freudig und muthvoll, ... gottinnig und …