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gottgläubig

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gottgläubig adj.

Bd. 8, Sp. 1333
gottgläubig, adj., vereinzelt älter gotsglaubig O. Brunnfelsz pandect bchl. (1559) 340, seit dem 16. jh., älter mnd. godelovisch (15. jh.). 1) 'fromm, gottesfürchtig', oft in der reihung mit synonymen: he was en godelovisch, bederve, vredesam here Lüb. chron. 1, 328 Grautoff; gadelouesch d. 4 bücher d. könige 162 Merzdorf; das di kirch nur wer die gemein der fürsehenen zum leben, und der frummen gottgleübigen und gottsförchtigen Seb. Franck chronica (1531) 412b. daneben in engerem sinne 'gott vertrauend': bist du auch gottglaubig, vertrawest du auch gott? Dannhawer catech.-milch (1657) 4, 195. jünger mit dem beisinn des einfältigen, ungebrochenen und unbelasteten: mich zog nun die beschäftigung mit diesen herrlichen denkmalen des grauen, gottinnigen und gottgläubigen alterthums (den psalmen) von den theologischen fragen, die das katheder beschäftigten, ab Ranke s. w. 53 (1890) 30; quälen läszt sich pater Christel freilich keineswegs dadurch (durch böse ahnungen), denn in seinem gottgläubigen kinderwandel macht er sich durch nichts eine schwere stunde Holtei erz. schr. (1861) 16, 23. 2) nur jünger in weltanschaulichem sinne von dem, der an die existenz (eines) gottes glaubt, vgl. Campe 2 (1808) 433b: in den neueren zeiten wählen fast einmüthig die naturforscher, sowol gottglaubige als gottleugner einen andern ... weg Jean Paul w. 44, 51 Hempel. von hier aus: während der eine ... sich auf eine doch immer noch gottgläubige philosphie stützte, ging der andere ... bis zum atheismus fort D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 11, 276. modern 'bezeichnung für personen, die sich weder zu einer besonderen religions- oder weltanschauungsgemeinschaft bekennen noch als glaubenslos bezeichnen wollen' d. gr. Brockhaus 164 (1954) 755.
1769 Zeichen · 42 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gottgläubigadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gottgläubig , adj. , vereinzelt älter gotsglaubig O. Brunnfelsz pandect bchl. (1559) 340 , seit dem 16. jh., älter mnd.…

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Zerlegung von gottglaeubig 2 Komponenten

gott+glaeubig

gottglaeubig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Ableitungen von gottglaeubig (1 von 1)

Gottgläubige

Campe

◎ Der Gottgläubige , des — n, Mz. die — n , der an einen Gott glaubt (Deist ). C.

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Cotta, M. (2026). „gottglaeubig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gottglaeubig/dwb?formid=G23919
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Cotta, Marcel. „gottglaeubig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gottglaeubig/dwb?formid=G23919. Abgerufen 13. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gottglaeubig". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gottglaeubig/dwb?formid=G23919.
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