Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottgefälligkeit f.
gottgefälligkeit , f. , zu gottgefällig 1, als ein personen, handlungen oder sachlichen gegebenheiten anhaftender charakter: allerdings giebt es einen äuszern cultus. durch solche und keine andre worte, formeln, litaneyen ... will gott verehrt seyn. an ihnen hangt gottgefälligkeit, heil der welt Herder 20, 253 S.; uns je länger je mehr heiligen zu wahrer gottgefälligkeit und unsere seelen ausschmükken mit christlichen tugenden Schleiermacher s. w. (1834) II 4, 25 . in moderner ironisierung: ein kleines, runzeliges geschöpf, reich an gottgefälligkeit und häkelmustern, das im heiligen-geist-hosp…