Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesodem m.
gottesodem , m. , der dem menschen mitteilbare, belebende hauch, atem gottes, im anschlusz an alttestamentlichen gebrauch ( 1. Mos. 2, 7 u. ö. ), vgl. odem gottes unter gott I C 1 a η δδ : und ( ich, Adam ) danke mit dem letzten othem dem gnädigen, der, da ich ihn längst verwürkt hatte, diesen gottesothem meiner unreinen erdhütte so lange liesz Herder 7, 126 S.; so blies einst der schöpfer dem ersten menschen den lebendigen gottesodem ein B. Goltz jugendleben (1852) 1, 194 ; ein gottesodem lebt und wirkt im erdengaste Fr. W. Weber Dreizehnlinden (1907) 288 . geradezu für die vernunft: Athene b…