Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesleichnam m.
gottesleichnam , m. , corpus Christi. spätmhd. und frühnhd. gelegentlich zusammengerückt aus der genitivverbindung unter gott I B 2 b γ . auch fugenlos gotlichnam altdt. predigten 54 Wackernagel. in neuerer zeit begegnet das wort ebenso wie zugehörige trikomposita nur noch im österreichischen. für die hostie und für das sakrament des abendmahls überhaupt: dye selbig ( frau, die die oblaten gebacken hatte ) des nicht enlie, zü dem alter sy auch gie und wolt gottes leichnam enphan. do sy gottes leichnam sach an, si lacht ser und habt sich wider. Gregorius leit goczleichnam nider, im was das lach…