Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesheilig adj.
gottesheilig , adj. , vereinzelt fugenlos: gotthailigen Nas eins vnd hundert 6 (1570) 32 a . literarisch nur für das 15./16. jh. belegbar. mit verstärkender funktion des ersten gliedes: vil ehren schlangen als gotsheilig, andere haltens für abscheulich Fischart w. 3, 141 Hauffen. mundartlich noch im rheinischen; im Nikolauslied: zinter Klos, gotthellege mann, dohn denge beste tappert an rhein. wb. 2, 1324 . häufiger, und besonders frühnhd., substantiviert, prägnant für den heiligen; vgl. unter gott I E 1 a: am sontage nach allir gotsheyligen tage (1401) Marienburger treszlerbuch 100, 24 Joachi…