Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gotteshauch m.
gotteshauch , m. , gotthauch ( im vers ) G. H. Wegener maurer. ged. (1860) 100 . umschreibend für die im bereich der schöpfung wirksame belebende göttliche kraft, im vergleich zu gottesgeist ( s. d. ) schwächer und oft in mehr äuszerlichem sinne: was dort in den händen und am munde gottes geschah, sah Ezechiel auf seinem todtengefilde, und alle todtenerwecker thatens. sie belebten mit gotteshauch! Herder 7, 20 S.; in liebeswehn verzehrt hat ihren leib die luft; drum weckt als gotteshauch sie leben aus der gruft Rückert ges. poet. w. (1867) 7, 373 . für menschliche, in gott gründende kräfte: de…