Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesfunke(n) m.
gottesfunke(n) , m. im eigentlichen sinne vom feuer, insofern es göttlicher herkunft ist: damit dem menschen nicht die gottesfunken fehlen ..., hat sich ein gottessohn ( Prometheus ) für mitternächtlich stehlen, als vater Jovis schlief, still an den herd gemacht, der's himmelsfeuer nährt in ewig heitern flammen E. M. Arndt w. 5, 353 R.-M. meist bildlich von der im schöpfungsbereich, besonders im menschen wirkenden göttlichen kraft: alles leben der natur, alle arten und gattungen der beseelten schöpfung, was sind sie, als funken der gottheit ... würde uns ein auge gegeben, den glänzenden gang d…