Eintrag · Elsässisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1200–1600
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGoschen
Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gusche nd. md., Gosche(n) obd. f. ‘Tiermaul’, derb ‘Mund’ (16. Jh.); Herkunft ungeklärt.
-
19./20. Jh.
Konversationslex.Goschen
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Goschen , George Joachim , Viscount, s. Göschen 2).
-
modern
Dialektgoschen
Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg
gosche n [kòə Logelnh. ] schwatzen. — Idiotikon Schweiz. 2, 484.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit goschen
11 Bildungen · 6 Erstglied · 3 Zweitglied · 2 Ableitungen
Ableitung von goschen
gos + -chen
goschen leitet sich vom Lemma gos ab mit Suffix -chen.
goschen‑ als Erstglied (6 von 6)
Goschenhobel
SHW
Goschen-hobel Band 2, Spalte 1423-1424
goschenflicker
DWB
goschenflicker , m. , zahnarzt;
goschenfrider
DWB
-frider , m. , mensch, der in alles dreinredet, überall seine meinung durchsetzen will;
goschengeher
DWB
goschengeher , m. , unklar, vielleicht miszverstanden für gotscheber, gotschewer ' händler mit südfrüchten, meist aus Gotschee kommend ' Ung…
goschenhobel
DWB
-hobel , m. , mundharmonika Fischer schwäb. 6, 2057 .
Goschenstraße
Meyers
Goschenstraße , Meeresstraße zwischen dem Südostende Neuguineas und dem D'Entrecasteaux-Archipel.
‑goschen als Zweitglied (3 von 3)
begoschen
DWB
begoschen , bemaulschellen, ducere alicui alapam: hielt es für eine ehr, wenn jemand von adlichen händen begoscht wurde. Abr. a s. Clara 2, …
Bradelgoschen
Wander
Bradelgoschen A Bradlgoschn. ( Oberösterr. ) Ein wohlgenährtes Gesicht, als ob die betreffende Person nur Braten ässe. ( Baumgarten. )
vergoschen
ElsWB
vergosche n [fərkòə M. ] verschwätzen, verleumden.
Ableitungen von goschen (2 von 2)
begoschen
DWB
begoschen , bemaulschellen, ducere alicui alapam: hielt es für eine ehr, wenn jemand von adlichen händen begoscht wurde. Abr. a s. Clara 2, …
vergoschen
ElsWB
vergosche n [fərkòə M. ] verschwätzen, verleumden.