Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glück(s)sonne f.
glück(s)sonne , f. , bildlich für glück; in der barockdichtung wohl in parallele zu glücksstern, aber ohne dessen konkret-astrologische vorstellung gebildet; im 17. jh. auszerordentlich beliebt, am geläufigsten in bildern vom auf- und untergehen der glückssonne: mit meinem Syphax gieng mir meine glückssonn auf, itzt sinckt sie auch mit ihm Lohenstein Sophonisbe (1724) 90 ; der Deutschen glückssonne gehet in Griechenland auf ders. Arminius (1689) 1, 720; 1, 847 a ; 2, 5; geht deine glücksonne auff, scheint hell und warm, du hast der gönner viel, ... geht die sonne unter, verloschen ist die guns…