Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glück(s)säckel m., n.
glück(s)säckel , m., n. , geldbeutel von wunderbarer unerschöpflichkeit, aus dem volksbuch von Fortunatus in die volksvorstellung eingedrungen und daher gern mit dessen namen verbunden: Fortunatus wüschet bald an sein wammesz, daran er den glückseckel truog (1509) Fortunatus 52 ndr.; darinnen im fraw Glück bekam, die in genedigklich auffnam. gab im ein glückseckel darnach Hans Sachs 12, 187 Keller-Götze; wie man dann ... weisz, dasz viele an statt fortunatischen glückseckels sich der galgenmännlein, diebsdaumen und dergleichen ... gebrauchen Grimmelshausen 2, 329 Keller; dagegen ... überlasse …