Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glückde f.?
glückde , f.? , n.?, dass. wie glück . die im folgenden angeführten zeugnisse spiegeln in ihrem auslautenden d, bzw. t wohl das mhd. suffix -ede, vgl. Lexer 1, 829 ; wohl neubildung nach sælde, vgl. u. glücksälde: super salutem etc., ob allem glúckd, ob aller schonheit Seuse 15 . B. ( im wechsel mit glúk); do trukt er es lieplich an sin herz und sprach: swige, gelukd mins! ebda 122; liep und leid, leid und liep, dar na als es gab der Glúkd ( glücksgöttin? ) rad ebda 364; got der her geb uns geluckt (1504) Fischer schwäb. wb. 6, 2049 . gern formelhaft mit heil verbunden: durch der stat gelückt …