Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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glinzeln, vb., diminutivbildung zu glinzen. mundartl. im oberdeutschen: schweiz. glinzele, glinzlen Staub-Tobler 2, 639; Appenzell glinzela Tobler 224b; els. glinzle Martin-Lienhart 1, 260b; pfälz. glinzele Autenrieth 55; steir. glinzeln Unger-Khull 295b; zunächst 'glänzen, flimmern' Staub-Tobler a. a. o., Tobler a. a. o.; dann auch 'blinzeln, verstohlen anschauen' Martin-Lienhart a. a. o.; weiter 'schmeicheln, sanft behandeln' Autenrieth a. a. o.; so auch: dann wo man der sünden nicht glintzelt, schmeichelt und liebkoset, da ist jhres bleibens nicht J. Dyke wahre busze (Franckfurt a. M. 1637) 14. von der vorstellung des glatten aus auch 'auf dem eise gleiten' Martin-Lienhart a. a. o. abgeleitet sind glinzler, m., 'der beim schauen die (entzündeten) augen nur halb öffnet' ebda und glinzelig, adj., 'flimmernd' Staub-Tobler a. a. o.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschglinzelnvb.
Grimm (DWB, 1854–1961)
glinzeln , vb. , diminutivbildung zu glinzen. mundartl. im oberdeutschen: schweiz. glinzele, glinzlen Staub-Tobler 2, 63…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit glinzeln
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