Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleisznerin f.
gleisznerin , f. , ' heuchlerin ', s. Adelung 2 (1775) 715 : da hort er von etlichen erberen frowen, die waren keczerin und gleychsnerin d. heyligen leben, summerteil (1472) 118 a ; hie todt, hie sitzt mein lügenhafftig frauw, die gleisznerin hole Kirchhof wendunmuth 1, 391 lit. ver.; es ist ain gleisnerin und bochsteitzlerin ( schwindlerin ) hie zuo Augspurg gewessen ..., die hat kinig, fürsten und herrn und gelert leut betrogen und gesagt, sie esz kain leibliche speisz, sunder sie leb allein aus der krafft des hochwirdigen sacraments städtechron. 23, 116 ( Augsburg ); sie wisse, dasz ich nic…