Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleisch m.
gleisch , m. , mundartliche, ursprünglich preuszische nebenform zu gleisz ( s. d. ), ' der glänzende widerschein eines feuers: das nordlicht verbreitet einen hellen gleisch' Frischbier preusz. wb. 1, 237 : wie von verheerendem brand, der auf bergeskulmen in flammen endlose waldung setzt, bis in weiteste ferne der gleisch loht ( ἕκαθεν δέ τε φαίνεται αὐγὴ ) W. Jordan Ilias (1892) 38 ; wenn heute wie damals über der heide ein gleisch aufstiege H. Sudermann frau sorge (1899) 266 ; die Rheinebene ( sahen sie ) morgenklar daliegen oder im gleisch des sonnenuntergangs versinken E. Strausz d. schleie…