Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 9 in 6 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 8
- Verweise raus
- 4
glede, f., büschel gemähter getreidehalme, aus gelegede > geleide > gelede, vgl.gelege 4 c, teil 4, 1, 2, 2933, oben 1gleck 2. die literarische bezeugung wie der ausweis lebender mundarten weisen gegenüber westmd. gleck(e) (s. d. 2) vornehmlich ins östliche md., vgl. Müller-Fraureuth obersächs. 1, 399; gleda (für Schlesien) K. Urban landwirtschaftl. volksausdrücke (1897) 11: ein jeder schnitter soll darauf acht geben, dasz er ... die gleden fein gleich mache schles. wirtschaftsbuch (1712) 160; von dem hirsen ... sobald er völlig geschnitten, wird er in die gleiche oder gleden geleget, aufs beete eine neben die andere, und fein dünne ausgebreitet Hohberg georg. cur. 3 (1715) 2, 39a; die schnitter, wenn sie 5 bis 6 hände voll geschnittenen getraydes neben einander auf das beet hinlegen, nennen solches an etlichen orten ein glede, anderwerts aber auch ein gänsgen, etliche solche gleden oder gänsgen bey dem aufsammlen in ein seil gebunden, machen eine garbe allg. haush.-lex. (1749) 1, 604; Campe 2 (1808) 394b; die gleden binden lier les javelles J. F. Schaffer dt.-frz. (1836) 1, 740.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1200–1600
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGlede
Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
† Die Glede , plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Büschel abgeschnittener Getreidehalmen, deren mehrere eine Garbe ma…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit glede
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