Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glaubenstreue f.
glaubenstreue , f. , zu glaube I A 1 u. 2; als intensivierende gelegenheitsbildung vereinzelt ahd.: si ( die kirche ) stat furder in fide an iro glaubtriuwo bei Notker 2, 392, 6 P., wo der erste wortteil als adj. zu fassen ist, vgl. sp. 7890 unter gläubig. als echtes compositum erst nhd. bezeugt: so gib nur, dasz in glaubenstreu ich allezeit bereitet sei, die ankunft deiner anzuschauen J. Chr. Männling poet. blumengarten (1717) 4 ; der ... cardinal ( Richelieu ) war im stande, ... seine ( herzog Rohans ) protestantische glaubenstreue als mittel zum zweck auszubeuten und ihn persönlich aufzuopf…