Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glattkinn n.
glattkinn , n. , bartloses kinn, wie unter glatt B 6: seine beiden in nebenregenbogen der augbraunen versetzten backenbärte ( erinnerten ) an Phöbus glattkinn Jean Paul w. 36, 16 H. meist als scheltende umschreibung für unreife: einer zeigt sich etwa in einer wissenschaft, dasz selbst seine neider müssen eingestehn, er habe haare auf den zähnen. darauf begibt er sich auch wol in eine andre wissenschaft hinein und arbeitet in selbiger; da treten denn straks leute auf, rufen und schelten: glattkinn! glattkinn! Klopstock gelehrtenrepubl. (1774) 87 ; man zankt: junger glattkinn! sagt Segest Sonnen…