Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gildeschaft f.
gildeschaft , f. und ntr., die ältesten formen ohne fugenvokal, seit ende 17. jh. nur noch -n -bildungen, steht oft für das simplex und zeigt dessen drei hauptbedeutungen. 1) personengruppe, vor allem ' geistliche brüderschaft ': der gansen meynheit des gyltschoppes synte Steffens (1319) Halberst. urk.-buch 1, 297; to der teyndusent ryddere altare to sante Silvester to Wernigerode, der ok to user ghiltschup hort (1348) urk.-buch d. stadt Wernigerode 59; in den zünfften und gillschafften ... musz feine gute richtige ordnung gehalten werden H. Braun decas prima (1619) 121 ; entspr. gilde A 2 a ü…