Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gildebaum m.
gildebaum , m. 1) leuchter, der als wesentliches zeichen des mit der gilde verbundenen ritus bei feierlichen gemeinschaftshandlungen verwendet wurde: item de uht disser gilde verstervet tho Bergen, den schall men ehrlicken halen tho grave mit dem besten boldick ( decke ) unde 12 gildebomen ( Bergen 1397) hans. urk.-buch 5, 154. 2) baum, unter dem das gildegericht bzw. das gildefest stattfindet: ( N. N. ) schenkte der gilde zum feste einen groszen grünangestrichenen gildebaum, der vor dem gildehause, maibusch an der spitze tragend, aufgerichtet wurde die heimat 31 (1921) 93; und dessen name dan…