Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gezeuglein n.
gezeuglein , n. , verkleinerungsform zu gezeug in dessen sexueller bedeutung ( s. sp. 7002), sichtlich dem lat. testiculus nachgebildet: gezügelin (hoden) Frankf. stadtbuch 3, 25 a s. Diefenbach-Wülcker 620 ; sei daʒ des mannes sâm springe auʒ seim rehten gezeuglein in die rehten seiten der muoter, sô werd ain knäblein darauʒ Megenberg buch der natur 39 ; ist auch daʒ ain man beraubet wirt seiner gezeuglein, sô reiset im der part und vorleust seinen mänleichen muot 12 ( Augsburger druck 1475: beraubet wird seines gemechtes); desgl. 52. 196 (gezeuglin auch 1475); vgl. 358; wer bei der scham zer…