Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewickel n.
gewickel , n. , verbalsubstantiv zu wickeln ( s. d. ), vgl. gewickel Campe 2, 363 a ; gewickel, das häufige wickeln. Heinsius 2, 436 a . die litterarischen belege weisen dem gegenüber die sachbedeutung auf, die im ältesten gebrauch unmittelbar an das masc. wickel anknüpft, während sie später wol secundär aus dem nomen actionis hervorgeht: seiden und guldenstuck mit gold belegte mäntel, caseln, ... cantzeltücher, kelchdeckel, heiligthumsgewickel, händschuch, handfanē, tapetzereien, und das gantz sacristeigerät haben ( sie ) mit der künstlichen nadel gestickt. Fischart bienenkorb (1, 8) 96 a ; s…