Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gevattergrusz m.
gevattergrusz , m. , geschenk, das sich die taufzeugen gegenseitig machen, während gevattergeld und gevattergeschenk von den taufzeugen an den täufling gerichtet werden. das wort ist von G. Freytag mehrfach verwendet an einer stelle, wo überhaupt absterbende taufgebräuche litterarisch festgehalten werden: »jetzt läuft der Humbold von drüben in weiszen glacéhandschuhen bis in dieses zimmer, um dich zur kirche abzuholen, und ich traue ihm obendrein die unverschämtheit zu, dasz er dir den gevattergrusz schickt« ... »dagegen dürfen wir nichts sagen, ( versetzte die gattin ) er wird ihr den blumenk…