Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getülle n.
getülle , n. dasselbe was gedille, dielenwerk th. 4, 1, sp. 2055 und gedülle sp. 1051 bedeutet. unsere form begegnet in oberdeutschen quellen, wo sie sich auf die befestigungen der burgen und städte bezieht und mit der holztechnik verschwindet. vgl. tüll Schmeller 1 2 , 602 . 1 1) die ältesten beispiele reichen in die mittelhochdeutsche zeit. mhd. wb. 3, 123 a . Lexer 1, 950 . getülle antemurale, fossatum. glossen bei Mone 8, 393 ; vallum. 397. vgl. Diefenbach 606 a . 2 2) diu stat diu verstôrt und verhergot was, denne daz si an etlîchen orten hulzîn getüll wider gemachot hâten. Zür. jahrb. 86…