Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrümm n.
getrümm , n. , collectivbildung zu trumm ( s. d. vgl. Schmeller 1 2 , 663 ). in der Schweizer schriftsprache belegt, bringt das collectiv dieselbe vorstellung zum ausdruck, die unsere schriftsprache mit dem plural trümmer kennzeichnet, vgl. jedoch die neubildung getrümmer: was etwa sonst blos auf die seitenoberfläche der masse gestürzt ist, das geröll, das er ( der gletscher ) mit schön polirendem schliff, der oft die fossile des felsens scharf mitten durchschneidet, abgerieben, das getrümm, die bäume und blöcke, die an seinen seitenufern auf ihn herabgefallen, das trägt er im laufe der jahre …