Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getreidemarkt m.
getreidemarkt , m. , jüngere und weniger verbreitete bildung als die zusammensetzungen mit den synonymen. das volkstümlichste wort ist kornmarkt ( theil 5, 1828), das im norden und süden gebräuchlich ist und das, wie es schon mittelhochdeutsch belegt ist, so auch noch jetzt an straszennamen und plätzen haftet. fruchtmarkt ( th. 4, 1, sp. 277) schränkt sich mehr auf den südwesten ein. für getreidemarkt sind es wiederum thüringische und bairisch-österreichische quellen, die das wort einführen, und aus den Leipziger wörterbüchern erst stammt die verbreitung in der litteratur, die dem worte heute …